Der Bayerische Wald ist eines der größten deutschen Naturschutzgebiete und somit ein perfektes Fahrtengebiet für alle Pfadfinder*innen und RRs die zu Ostern ihre erste Fahrt im Jahr beginnen wollen. Unsere beiden Wandergruppen starteten in der Umgebung von Zwiesel, um den angrenzenden Wald und die ganze Region unsicher zu machen. Da ich (Nils) natürlich nur in einer der beiden Gruppen sein konnte, kann ich euch leider auch nur aus der Sicht der coolen Kids berichten und nicht davon erzählen, was die Sippen Perseus und Vulcanos erlebt haben. Die ersten Tage war das Wetter wundervoll warm und wir wanderten schwitzend einen kleinen Bogen um Zwiesel herum, da einer aus unserer Gruppe (Tim) erst einen Tag später kommen konnte und wir ihn noch abholen wollten. Am Abend seiner Ankunft fanden wir einen guten Lagerplatz weit außerhalb der Stadt und schickten Silas los, Tim am Bahnhof abzuholen. Während ich mit meinen Sipplingen nun die Kothe aufbaute, Feuer machte und kochte wurde es immer später und später. Um zehn Uhr begann ich mir Sorgen zu machen, um halb elf vergrößerte ich das Waldläuferzeichen, welches sie zu uns führen sollte und um elf waren sie endlich da! Natürlich hatten wir uns viel zu erzählen, doch am nächsten Morgen sollte es schon in das Naturschutzgebiet gehen. Durch den Wald und über Berge kamen wir bald in Höhen, in denen immer noch Schnee lag, sodass wir eine kleine Schneeballschlacht-Pause einlegen mussten. Als wir nun über die nordisch wirkenden Höhen liefen, fanden wir bald den perfekten Lagerplatz neben einer schneebedeckten Fläche, in der man bis zu den Knien versinken konnte. Doch sollte uns das Lachen in der Nacht bald vergehen. Das Wetter schlug um und wir hatten fortan mit eisiger Kälte und Schneefall zu kämpfen. Doch man kann auch in den eisigsten Tagen auf einer Fahrt Spaß haben, an Bächen Dämme bauen und gut kochen. Vorbei an ein paar Orten, Wäldern und großen Felsen kamen wir zu einem Campingplatz, auf dem wir unsere beiden Wandergruppen wieder vereinten. Nach einem großen Lagerfeuer, einigen Erzählrunden und ganz vielen British Bulldog Spielen später, fuhren wir am nächsten Tag wieder nach Hause…

 

Bericht von Nils

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